BONAR Polypropylengewebe
Trenn- und Bewehrungslage in einem Produkt
BONAR Polypropylengewebe werden überall dort eingesetzt, wo neben einer Trennfunktion eine zusätzliche Bodenbewehrung erforderlich ist.
Zur Herstellung des Bändchengewebes werden aus einer Polypropylenfolie Bändchen geschnitten und verstreckt. Beim anschließenden Verweben entsteht ein Geotextil, in dem die einzelnen Bändchen gleichmäßig in Kettrichtung (längs) und Schussrichtung (quer) angeordnet sind.
Bändchengewebe werden bevorzugt zur Flächenstabilisierung und Tragfähigkeitserhöhung im Bereich des Straßen-, Verkehrswege- und Eisenbahnbaus eingesetzt. Besonders bei der Baugrundstabilisierung von gebundenen und ungebundenen Verkehrswegen sind BONAR Geogewebe eine einfache und wirtschaftliche Lösung gegenüber klassischen Methoden, wie Bodenaustausch oder Bodenstabilisierung mit Kalk.
Das Geogewebe verteilt einwirkende Lasten flächenhaft in der Ebene. Durch die engmaschig verwebte Struktur wird gleichzeitig eine wirkungsvolle Trennung von Bodenschichten erreicht. Dies unterscheidet BONAR Geogewebe maßgeblich von Geogittern, welche ausschließlich über eine Bewehrungsfunktion verfügen und in bestimmten Anwendungsgebieten eine zusätzliche Trennlage (z. B. Vliesstoff) benötigen.

Anwendungsgebiete:
- Verkehrswege
- Wirtschaftswege
- Parkflächen
- Radwege
- Baustraßen

Die Vorteile von BONAR Polypropylengeweben:
- Trennung von Tragschichtmaterial und Untergrund
- Bewehrende Wirkung im Unterbau
- Gute Filtereigenschaften
- Reduzierung der Tragschichthöhe von Verkehrswegen
- Reduzierung von Spurrillen bei Wegen mit ungebundenem Oberbau
- Einfache Verarbeitung
- Geringer Arbeitsaufwand
- Geringe Transportkosten
- Hohe Planungssicherheit
- Kosteneinsparungspotential gegenüber konventionellen Verfahren

BONAR Polypropylengewebe

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